Lager auf dem Schelten 2011

Auch dieses Jahr führte die Lehrerin Dominique Cueni mit der 1. bis 3. Klasse ein Lager auf dem Schelten durch. Das Lager fand vom 9. Mai bis 13. Mai statt.

Die Schüler konnten sich im oberen Stock des Schulhauses Schelten, in zwei Massenschlägen einquartieren. Die ruhige und grüne Umgebung ist ein idealer Fleck, um ein Schullager durchzuführen.

Dominique Cueni wurde durch Kathrin Berger, David Cueni und Stefan Brechbühl als Leiter und der Lehrerin Daniela Ehrsam-Marinelli in der Küche unterstützt. Am Mittwoch besuchte Regula Fattinger das Lager und stellte sich als zusätzliche Leiterin zur Verfügung.

Die Anreise

Die Reise begann am Bahnhof Laufen wo’s mit dem Zug in Richtung Delémont ging. Anschliessend ging die Reise per Bus weiter bis Mervelier. Nachdem Dominique Cueni drei Gruppen bildete, ging es dann zu Fuss weiter auf dem idylischen Passstrasse zum Schullhaus Schelten.

Erkunden der Umgebung, Fahnen malen und Staudamm bauen

Am ersten Nachmittag konnten die Gruppen Adler, Maulwürfe und Füchse drei verschiedene Posten besuchen. Mit Dominique Cueni erkundeten sie die Umgebung und lernten die Regeln im Lager kennen. Kathrin betreute den Posten Fahnen, wo die Kinder ihre eigene Gruppenfahne malen konnte. Mit David und Stefan wurden drei verschiedene, höchst professionelle Staudämme gebaut.

Baden im Swimmingpool

Das Wetter der ersten drei Tage war traumhaft und genau wie bestellt. Somit lud es förmlich dazu ein, nach erfolgtem Programm, den Swimmingpool beim Schulhaus zu benutzen.

Gemeinsames Essen, „bräteln“ und Ämtliplan

Wie es sich in einem Lager gehört, wurde gemeinsam in dem grossen Ess- und Spielraum gegessen. Daniela Ehrsam sorgte dabei für unser aller Wohlergehen. Bei der Feuerstelle beim Schulhaus zeigte David den „Feuermeistern“, wie ein Feuer mit Lupe gemacht wird.

Die Adler, Maulwürfe und Füchse wechselten täglich die zu erledigende Ämtliarbeit. Da stets gemeinsam angepackt wurde, war die Arbeit schnell erledigt und man konnte sich wieder dem Spielen widmen.

Spiele, Streiche und Spass

Die Kinder konnten sich vor und nach geplantem Programm mit verschiedenen Spielen beschäftigen. Das nahe Umfeld des Schulhauses mit dem Turnplatz und dem mitgebrachtem Spielzeug, bietete viele Möglichkeiten, um Spass zu haben.

Zur lebhaften Atmosphäre trugen auch Streiche und Unfug bei. Dabei kam das Lieblingstier von Dominique Cueni zum Einsatz. Ebenso wurden David und Dominique Cueni mit natürlichem „Schmuck“ verziert.

Während sich die Jungs abends eine Kissenschlacht lieferten, sprangen die Mädchen um die Wette.

Ausserdem war die Freude am Klettern unübersehbar…

Geburtstage, Hüttenbau und Fackelwanderung

Während Patrick am Montagabend mit einem „Geburtstagsständchen“ überrascht wurde, standen die Kinder am Mittwochmorgen hinter einem brennenden Geburtstagskuchen bereit, um Dominique Cueni zu gratulieren.

Am Dienstag wurde eine Waldhütte an einem wunderschönen Aussichtspunkt gebaut. Adler, Maulwürfe und Füchse wechselten sich ab und erschufen unter Anleitung von David und Stefan die geheime Hütte am Waldrand.

Am Mittwoch nach Einbruch der Dunkelheit fand eine kleine Fakelwanderung statt. Auf halbem Wege wurde ein Singstopp eingelegt, nachdem es wieder zurück zum Lager ging.

Waldolympiade

Die Waldolympiade fand am Mittwochvormittag statt. Es wurden fünf Gruppen gebildet, welche fünf verschiedene Posten anlaufen mussten. Die verschiedenen Disziplinen waren Turmbau, Holzstamm werfen, Schätze suchen, Glöckliparcours und Tannenzapfen werfen.

Schnitzeljagd

Am Mittwoch Nachmittag fand bereits der nächste Wettkampf statt, -die Schnitzeljagd. Es wurde wieder in den drei Gruppen Adler, Maulwürfe und Füchse, um die schnellste Zeit gekämpft. Mit wehender Gruppenfahne in der Hand gaben alle Vollgas und wollten die Schnellsten sein.

Gesellschaftsspiele und Jagdhund

Erst am Donnerstagvormittag fiel der erste Regen der Woche. Somit verbrachten wir die Zeit mit Gesellschaftsspielen drinnen.

Am Nachmittag besuchte uns der Jäger Mario Franz mit seinem Jagdhund Artos. Er demonstrierte wie er ein verletztes Tier mit seinem Hund aufspürt. Die Kinder wurden durch Mario Franz beim Spurenlegen sowie der Spurenjagd komplett miteinbezogen.

Schlusswort

Es war eine spannende und sehr lustige Woche. Es bereitete allen Leitern sehr viel Spass und Freude mit den aktiven Schülern zu arbeiten. Meiner Ansicht ein voller Erfolg.

Stefan Brechbühl